Junge SVP Kt. Schwyz Januar 27, 2019

Die Junge SVP Kanton Schwyz hat zur Zersiedelungsinitiative einstimmig die Nein-Parole beschlossen. Das Problem der Zersiedelung und des Verschleisses an Kulturland durch die rege Bautätigkeit wird durch die JSVP anerkannt. Voll auf die Bremse zu treten und den gesamten Bestand an Bauland von heute auf morgen einzufrieren, ist jedoch klar das falsche Rezept. Innerhalb der letzten 10 Jahre sind 800’000 Menschen in die Schweiz eingewandert. Diese masslose Zuwanderung führt zu vielen Problemen im Bereich der Infrastruktur, der Finanzierung unserer Sozialwerke und natürlich muss so auch immer mehr gebaut werden. Aus diesen Gründen würde man viel besser die Zuwanderung effektiv begrenzen.

Für die JSVP ist klar, in der Schweiz sollten wir dort bauen können, wo es sinnvoll ist. Und nicht wie es die Initiative vorsieht, dort wo es zufällig noch Baulandreserven hat. Gemeinden und Kantone, welche immer sorgfältig mit den Landressourcen umgegangen sind, würden mit der Initiative bestraft werden. Andere Orte hingegen, welche immer auf Vorrat eingezont haben, würden dafür sogar noch belohnt. Die Junge SVP empfiehlt deshalb ein Nein zur schädlichen Zersiedelungsinitiative.