Samuel Lütolf Dezember 11, 2018

Die Junge SVP des Kanton Schwyz ist empört über das Plangenehmigungsverfahren welches am 30. November von Bundesrätin Simonetta Sommarugas Departement für den Bau eines Bundesasylzentrums in Wintersried eröffnet wurde.

Versprechen gebrochen
Dass ein Plangenehmigungsverfahren eröffnet wurde wiederspricht klar den Versprechen im Abstimmungskampf von 2016. Vor zwei Jahren ging es nämlich um das neue Asylgesetz, gegen das die SVP damals das Referendum ergriff. Damals wurde von Simonetta Sommaruga ständig behauptet, dass Bundesasylzentren nur im Einvernehmen mit den Kantonen und Gemeinden gebaut würden. Nur zwei Jahre später sind bereits alle versprechen wieder vergessen.

JSVP Unterstützt Oppositionskurs
Die Junge SVP unterstützt die lokale Bevölkerung und auch die Schwyzer Regierung im Oppositionskurs gegen dieses Asylzentrum. Mit allen Mitteln muss versucht werden dieses Bundesasylzentrum zu verhindern.

Bund soll zur Vernunft kommen
Die Junge SVP erwarten deshalb vom zuständigen Staatssekretariat für Migration die Einstellung des Plangenehmigungsverfahrens und bittet um Vernunft. Weil ab dem 1. Januar 2019 die neue Bundesrätin Karin Keller-Suter das Departement von Simonetta Sommaruga übernimmt erwarten wir entsprechend eine andere Gangart welche die Bevölkerung ernst nimt. Ein Asylzentrum mit solch starkem Wiederstand aus der ansässigen Bevölkerung kann kein Erfolg werden. Die Junge SVP fordert, dass jegliche Planung im Zusammenhang mit dem Bundesasylzentrum in Wintersried sofort abgebrochen werden.